Wird eine Demenz festgestellt, wirkt sich das für die betroffene Person, für ihre Angehörigen und für ihr soziales Umfeld auf nahezu alle Lebensbereiche aus. Wie können Angehörige die immense Belastung bewältigen? Wie kann der starke Grundrechtsschutz der Betroffenen im Pflegeheim oder im Umgang mit Ämtern durchgesetzt werden? Wie können Vertragspartner und Geschädigte trotz der fehlenden Geschäfts- und Deliktsfähigkeit eines Betroffenen ihre Ansprüche durchsetzen? Welche Aufgaben hat der Betreuer? Dürfen Betroffene noch ein Fahrzeug im Verkehr bewegen?
Dieser Ratgeber gibt Anworten auf Ihre Rechts- und Haftungsfragen
Der neue Ratgeber behandelt umfassend die im Zusammenhang mit Demenz auftretenden Rechtsfragen sowie Haftungsfragen von Aufsichtspersonen, Fragen zur Ausbildung von Pflegefachkräften und zum Einsatz von Pflegerobotern.
Umfassende Darstellung aus der Perspektive aller Beteiligten
Das Autorenteam beleuchtet das Thema Demenz aus verschiedenen Perspektiven, die sich aufgrund der Demenzerkrankung eines einzelnen Menschen ergeben können: aus der Perspektive von Demenzkranken, von Angehörigen, von Ärzten, Pflegepersonal, Betreuern, Vermietern, Arbeitgebern, Verkehrsteilnehmern, Berufsgruppen sowie privaten und staatlichen Institutionen.
Interdisziplinäre Kompetenz und Erfahrung aller Autoren
Fachübergreifend verknüpft der »Demenz Rechtsratgeber« medizinische, soziale, rechtliche und ethische Fragen, die sich häufig im Zusammenhang mit einer Demenzerkrankung ergeben. Die Autoren verfügen alle über langjährige Erfahrung in ihrem Fachgebiet: Juristen, renommierte Fachärzte, anerkannte Demenz-Pflegefachkräfte, Betreuer, Pädagogen, (sachkundige) Angehörige etc.
Besonders empfehlenswert für:
Demenzkranke und ihre Angehörigen
Rechtliche Betreuer, Vorsorge- und General-Bevollmächtigte
Ärzte, Neuropsychologen, Therapeuten (z.B. Physiotherapeuten, Ergo- und Kunsttherapeuten, Musik- und Tanztherapeuten, Logopäden), Seelsorger
Ambulante und stationäre Pflege-, Kranken- und Hospizeinrichtungen
Entscheidungs- und Kostenträger im Gesundheitswesen, Mitarbeiter in Ämtern, Gemeinde- und Stadträte, Behinderten- und Seniorenbeiräte
Wirksam und rechtsverbindlich vorsorgen mit dem Vordruck der Patientenverfügung
Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, bietet Ihnen diese Broschüre ein rechtssicher ausgestaltetes Formular einer verbindlichen Patientenverfügung auf aktuellem Rechtsstand. Zugrunde gelegt sind die Textbausteine des Bundesministeriums der Justiz.
Wichtiges Dokument in großer Schrift
Der Vordruck im DIN-A4-Format ist in großer, lesefreundlicher Schrift gesetzt, die 8 Seiten sind wie bei einem Schulheft in der Mitte geheftet und mit einem Umschlag versehen. So lässt sich dieses wichtige Dokument unübersehbar und ordentlich aufbewahren.
Mit Notfallausweis für die Brieftasche
Im Umschlag sind zwei Einsteckkarten in Kreditkartengröße zum Heraustrennen abgedruckt. Ärzte und Unfallhelfer sind so im Notfall schnell über das Vorliegen einer Patientenverfügung unterrichtet.
Die Patientenverfügung umfasst u.a.:
Persönliche Anweisungen für Ärzte, Pflegekräfte und Institutionen
Geltungsbereich der Verfügung
Festlegungen zu Einleitung, Umfang und Beendigung bestimmter ärztlicher/pflegerischer Maßnahmen
Organspende ja/nein
Meine Vertreter
Beistand
Beratung
Bestätigung des Arztes meines Vertrauens
Ihr Wille zählt bei Krankheit, Unfall und Behinderung
Nutzen Sie diese Patientenverfügung, um verbindlich zu entscheiden, wie es mit Ihrem Leben bei Krankheit, Unfall oder Behinderung weitergehen soll, für den Fall, dass Sie selbst in der aktuellen Situation Ihren Willen nicht mehr äußern können.