Fragen zur eAkte und IT Sicherheit in der Sozialverwaltung?
Sämtliche Sozialverwaltungsträger stecken derzeit mitten im digitalen Wandel. Der elektronische Rechtsverkehr ist seit kurzem für Behörden und die Anwaltschaft verpflichtend, aber stetiger Veränderung unterworfen. Erst langsam entwickelt sich dazu klarstellende Rechtsprechung. Hinzu kommen gerade eingeführte oder zur Einführung vorgesehene eAkten bei den Behörden und Gerichten. Die Folge sind zahlreiche technisch überlagerte Rechtsfragen von grundsätzlicher und auch alltäglicher Bedeutung. Insbesondere die IT-Sicherheit wird immer wichtiger.
Antworten zu allen Rechtsfragen erhalten Sie hier
Das Handbuch stellt die anfallenden Rechtsfragen auf aktuellem Stand und strukturiert dar. Der Autor behandelt speziell für die Sozialverwaltung sämtliche Herausforderungen der Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung – vom elektronischen Rechtsverkehr in gerichtlichen Verfahren und dem Verwaltungsverfahren bis zur elektronischen Akte mit ihren Auswirkungen auf das Beweisrecht. Checklisten, Übersichten und Formulierungsbeispiele helfen im Alltag der Sozialverwaltung.
Aktuelles Standardwerk für Ausbildung und Praxis
Das Arbeitshandbuch behandelt nunmehr in 6. Auflage zentrale Bereiche des Sozialverwaltungsrechts: Bescheidkorrektur, Rückforderung und Sozialrechtliche Herstellung
Veränderte Lebens- und Gesetzeslagen erfordern Korrekturen von Bescheiden
Vor allem Jobcenter, Krankenkassen und Rentenversicherungsträger haben in der alltäglichen Verwaltungspraxis viele Überprüfungsanträge zu bearbeiten, mit denen Betroffene unanfechtbarer Bescheide deren Korrektur einfordern.
Die Rückforderung überzahlter Sozialleistungen gehört zum rechtsstaatlichen Gesetzesvollzug, unter anderem weil in vielen Verwaltungsbereichen der Grund für laufende Zahlungen durch den Tod des Berechtigten entfällt.
Als Rechtsgrundlage zum Ausgleich behördlicher Betreuungsmängel ist mittlerweile der sozialrechtliche Herstellungsanspruch auch außerhalb der sozialgerichtlichen Kontrollbereiche anerkannt.
Bescheidkorrektur leicht gemacht
Wie gewohnt veranschaulichen zahlreiche Fallbeispiele und Grafiken die komplexe Materie und erleichtern das Verständnis der Zusammenhänge. Merksätze fassen wesentliche Informationen prägnant zusammen.
Mit Fällen und Lösungen
Die Erläuterungen sind angereichert mit Übungsfällen und Lösungen, die es ermöglichen, das abstrakt Erlernte sogleich umzusetzen und das Wissen zu festigen. Ausgewählte Rechtsprechung rundet das Werk ab.
Das Buch richtet sich an Rechtsanwender in Theorie und Praxis:
Dozenten
Studierende in Aus- und Fortbildung
Mitarbeiter der öffentlichen Verwaltung
Richter
Rechtsvertreter
Phänomen Intensivpetenten
In jeder Behörde und vor jedem Gericht treten Menschen auf, die ihre Anliegen besonders hartnäckig verfolgen oder die eine Vielzahl von Verfahren geradezu als Selbstzweck zu betreiben scheinen. In den schlimmsten Fällen kann sich ein solches Verhalten über verbale Aggressionen und Beleidigungen bis hin zur Androhung oder Ausübung von physischer Gewalt gegenüber der angesprochenen Person steigern.
Der Konflikt mit sogenannten Intensivpetenten stellt Ämter, Behörden und Gerichte daher oftmals vor besondere Herausforderungen und kann für ihre Mitarbeiter eine erhebliche Belastung mit sich bringen.
Praxisratgeber zum Konflikt mit querulatorischen Personen
Hervorgegangen aus einer Tagung an der Deutschen Universität für Verwaltungswissenschaften Speyer im April 2021, bietet der Praxis-Ratgeber eine umfassende Einführung in das Phänomen und zeigt hilfreiche Strategien und Empfehlungen für einen angemessenen und zielführenden Umgang mit Intensivpetenten auf. Die individuellen Beweggründe für das Verhalten von Intensivpetenten sind dabei so vielfältig wie komplex.
Angemessener Umgang mit »schwierigen Kunden«
Die Beiträge des Bandes machen aus verschiedenen Perspektiven deutlich, wie diesem Phänomen effektiv begegnet werden kann, ohne dabei der Gefahr einer Stigmatisierung von »schwierigen Kunden« zu erliegen.
Neueste Erkenntnisse aus Wissenschaft und Praxis
Die einzelnen Kapitel basieren auf den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung und sind durchgehend als Praxishilfe für den öffentlichen Sektor angelegt. Sie verbinden inhaltliches Fachwissen mit handlungsrelevanten Ratschlägen und regen auf allen Organisationsebenen zu einem reflektierteren Umgang mit dem Phänomen »Intensivpetenten« an.
Der Inhalt gliedert sich in vier Teile:
juristischen Grundlagen
psychologische und psychiatrische Perspektiven
dienstrechtliche und verwaltungsorganisatorische Schutzmechanismen
Erfahrungsberichte und Verhaltensempfehlungen aus der Praxis
Mit Beispielen und konkreten Tipps
Ein Fazit mit konkreten Anregungen für Betroffene und Vorgesetzte sowie zahlreiche Schaukästen, Tabellen, Beispiele und Abbildungen runden das Werk ab.
Besonders empfehlenswert für
Beschäftigte sowie Personalverantwortliche in Behörden und Dienststellen auf kommunaler und höherer Ebene sowie Gerichten und öffentlich-rechtlichen Institutionen.